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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Smart

„Smart“ ist ein Adjektiv, also ein Wie-Wort, das (sowohl im Englischen als auch im Deutschen) eingesetzt wird, um etwas als intelligent oder elegant zu beschreiben. Deshalb wird das Wort oft verwendet, wenn es um Künstliche Intelligenz (KI) geht, also wenn Computer und Roboter schlaue Dinge tun, obwohl sie kein Gehirn haben wie Menschen. Künstliche Intelligenzen können aber noch viel mehr leisten als Menschen, zum Beispiel besser rechnen, mehr Informationen speichern oder verknüpfen und dadurch schneller/besser arbeiten.

Ist also von „smarten“ Dingen/Gegenständen die Rede, dann ist gemeint, dass diese zu einer künstlichen Intelligenz werden, zum Beispiel durch eingebaute Chips (das können RFID-Chips sein) oder Sensoren (kleine Fühler und Knöpfe, die ohne Berührung funktionieren). Die Gegenstände werden beispielsweise mit Computersystemen, dem Internet oder Bluetooth vernetzt und sind oft über Fernbedienungen von ganz anderen Orten steuerbar. Häufig kann auch ein Tablet oder Smartphone als Fernbedienung eingesetzt werden. Beispiel: Ein Fernseher, der mit dem Internet verbunden werden kann, wird zum Smart TV.

Das Smartphone gehört, wie der Name schon sagt, ebenfalls zu diesen „intelligenten Dingen“: Das ursprüngliche Mobiltelefon oder Handy ist nun durch die Verbindung mit dem Internet und durch die Sensoren, die das Touchpad steuern, zum „smart phone“, also zum intelligenten Telefon, geworden. Wie du aber weißt, ist das Smartphone heutzutage wie ein kleiner Computer und das kann mit allen Dingen geschehen, die auf diese Weise intelligent gemacht werden. Viele dieser smarten Technologien sind mit dem Internet verknüpft, wodurch der Begriff „Internet der Dinge“ entstanden ist.

Mit der „smarten“ Vernetzung von ganz vielen Dingen in verschiedenen Lebensbereichen haben Datenschützer.innen große Bedenken. Wenn dein Kühlschrank weiß, was du isst, können dabei »Daten gesammelt werden, ob du dich gesund ernährst. Wenn du deine Rolläden über das Internet rauf und runter fahren kannst, dann kann das vielleicht auch gehackt werden (»Hacker) und Einbrecher können sich sozusagen selbst die Tür aufmachen. Und wenn du alle Filme nur noch online über dein Smart TV abrufst (»Streaming), weiß der Anbieter, wie viel du fern siehst und ob du vielleicht etwas gesehen hast, was für dein Alter noch gar nicht freigegeben war (vergleiche »FSK).

Aufgabe: Such Zuhause mal alle Geräte, die „Smart“ heißen und besprich mit deinen Eltern, welche Funktionen sie haben. Braucht ihr diese Funktionen wirklich? Welche Daten fallen dabei an? Und wer bekommt diese Daten? Könnt ihr manches davon vielleicht auch einfach abschalten, um nicht nur Strom, sondern auch Daten zu sparen?

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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