#kids #digital #genial

Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Über den Blog

Was erwartet mich auf der Seite?

Dich erwartet ein Blog, der Tipps im Umgang mit Medien bereitstellt und über Datenschutz informiert. Neben Hinweisen zu möglichen Gefahren im Netz, Datenschutzlücken, Gesetzesänderungen und aktuellen medienpädagogischen Themen bietet ein Lexikon mit rund 150 Einträgen besonders Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit Begriffe, Zusammenhänge und Hintergründe im Bereich der Mediennutzung besser zu verstehen.

Nur für Kinder und Jugendliche?

Nein. Die Beiträge sind leicht verständlich formuliert, damit Kinder und Jugendliche sie gut verstehen können. Außerdem setzen die Themen an Stellen an, die für Kids besonders interessant sind. Aber natürlich sind die Beiträge auch für Eltern und alle anderen interessant, die sich in den Bereichen Medienkompetenz und Datenschutz weiterbilden möchten oder einfach Interesse an den Themen haben. Und Hand aufs Herz: Auch so manch Erwachsener freut sich über leicht verständliche Formulierungen.

Wer schreibt die Beiträge?

Die schreibe Ich, Jessica. Ich bin Erziehungs- und Medienwissenschaftlerin – oder auch ganz einfach: Medienpädagogin. Das heißt ich beschäftige mich mit den Themen Mediennutzung, Medienerziehung, Medienkompetenz, Datenschutz und Digitalisierung, um nur einige zu nennen. Die Medienpädagogik ist allerdings nicht nur mein Berufsfeld, sondern auch meine Leidenschaft.

Unterstützung und auch einige Anregungen für meinen Blog bekomme ich vom Datenschutzverein Digitalcourage e.V.

Wie kam es zu dem Blog?

Die Idee zu bloggen kam mir durch den direkten Austausch mit Kindern und Jugendlichen. Ein paar Situationen mit den Kids (etwa zwischen 11 und 16 Jahren), die mir im Laufe der Jahre im Kontext der Medienarbeit und im Alltag begegnet sind, haben mir gezeigt, wo ich ansetzen muss:

  • „Jetzt öffnet mal alle den Browser.“ – „Was ist ein Browser?“ – „Das Fenster, in dem ihr im Internet surft!“ – Mädchen zur Sitznachbarin: „Wir sollen das Internet öffnen.“
  • „Privatsphäre? Ah! Das ist doch das, was man bei Facebook und so einstellen kann.“
  • Thema Passwörter: „Ich weiß nicht, ob meins so sicher ist, ich hab…“ – „STOP!“
  • Vor der versammelten Klasse: „Mein Passwort ist glaube ich ganz sicher, weil ich hab den Namen von meinem Haustier und mein Geburtsdatum dahinter.“
  • „Ich stell meinen Insta-Account nicht auf ‚privat‘, ich will doch fame!“
  • Thema: Welche Daten dürfen ins Internet und welche nicht? – „Adresse auf jeden Fall privat!! Name meiner Schule und Klasse kann ruhig öffentlich.“
  • Thema: Bikini-Fotos in öffentlichen Profilen? – „Klar, am Strand sieht mich doch auch jeder so.“
  • In der Straßenbahn: „Ey, mach mal Foto von dem Mann da. Musst du später posten.“
  • Im Bekanntenkreis: „Ich mach jetzt ganz viele Gewinnspiele mit. Da muss ich nur meine E-Mail-Adresse angeben und kann voll geile Sachen gewinnen.“

Ich muss jedoch hinzufügen, dass mir auch schon durchaus medienaffine und medienkritische Kinder begegnet sind, die ein hohes Bewusstsein für Datenschutz aufwiesen.

Was ist das Ziel dieses Blogs?

Durch die Medienarbeit im schulischen und außerschulischen Bereich konnte ich bisher viele Erfahrungen sammeln und auch verstehen, wieso die Nutzung von digitalen Medien für Kinder und Jugendliche so wichtig ist. Das Studium hat mir zu einer theoretischen und wissenschaftlichen Basis verholfen, aber der direkte Austausch mit Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften bildet die Realität besser ab als jedes Lehrbuch.

Und die Realität ist: Viele Erwachsene sind um den Medienkonsum ihrer Kinder besorgt – teilweise zu besorgt, aber teilweise auch mit Recht. Die Nutzung von digitalen Medien bringt viele Vorteile mit sich, sie sind ein großer Bestandteil der Jugendkultur und tragen in vielerlei Hinsicht zur Identätsbildung bei. Doch wo Sonne ist, ist auch Schatten. Das Stichwort an dieser Stelle lautet: AUFKLÄRUNG!

Kinder und Jugendliche sollen ein Bewusstsein für Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre, digitale Grundrechte und Datenschutz bekommen. Sie sollen nicht auf die Nutzung von Medien verzichten, aber eine kritische Haltung entwickeln und bewusste Entscheidungen bezüglich ihres Medienhandelns treffen.

Dazu brauchen sie Anleitung, doch Eltern wissen oft gar nicht wo und wie sie damit anfangen sollen und von einer flächendeckenden Aufklärung in der Schule, ist das deutsche Bildungssystem noch weit entfernt.

Dieser Blog schafft einen Überblick über wichtige medienpädagogische Themen, bietet eine „Schnellaufklärung“ und soll Anreize für vertiefende Gespräche schaffen.

 

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