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Virtual Reality (VR)

„Virtual Reality“ (VR), auf Deutsch „virtuelle Realität“, bezeichnet die Wahrnehmung von der Wirklichkeit in einer Realität, die durch Computer geschaffen wird. Schwierig zu verstehen? Du hast bestimmt schon mal von Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) gehört, die es mittlerweile auch für verschiedene Konsolen zu kaufen gibt. Es wird beispielsweise eine ganz andere Welt geschaffen und wenn du die Brille aufsetzt, fühlt es sich zumindest visuell (also für das Auge) so an, als wärst du mitten drin und ein Teil dieser Kulisse. Du kannst damit zum Beispiel an einer Achterbahnfahrt teilnehmen oder im Ozean tauchen, mit Fischen und Haien neben dir, obwohl du auf einem Stuhl sitzt und dich gar nicht bewegst, höchstens den Kopf um dich umzuschauen. Im Gegensatz zu „Augmented Reality“ (erweiterte Realität), siehst du in dem Moment aber nichts mehr von der echten Realität, zum Beispiel von dem Zimmer, in dem du gerade sitzt. Es ist dabei sehr wichtig zu wissen, dass im Gehirn ganz viele Prozesse entstehen, wenn man sich in eine virtuelle Welt begibt und die Sinne versuchen, sich an die Gegebenheiten anzupassen. Wenn in der virtuellen Welt die Sonne scheint, kann es sein, dass dir warm wird, obwohl es in dem Raum, wo du dich befindest, gar nicht wirklich wärmer wird. Wenn du eine virtuelle Achterbahnfahrt mitmachst, kann es sein, dass dir sehr übel wird, weil die Bilder von Höhe, Tiefe oder Beschleunigung deinen Gleichgewichtssinn durcheinander bringen. Außerdem sind diese Prozesse für den Körper sehr anstrengend, was zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen kann. So spannend es auch ist, in nicht reale Welten abzutauchen, solltest du dies nie mehr als ein paar Minuten tun.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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