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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Spam

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„Spam“ (Englisch: „Abfall“) sind unerwünschte Nachrichten, wie z.B. E-Mails. Oft enthalten diese Nachrichten Werbung, Gewinnbenachrichtigungen von Gewinnspielen, bei denen man nie teilgenommen hat oder andere Inhalte, in denen sich Schadsoftware befinden kann. Sei deshalb immer vorsichtig, wenn du nicht weißt, von wem die Mail ist!

Es gibt auch Programme, die automatische Spam-Mails generieren und verschicken. Wenn du deine Mail-Adresse irgendwo öffentlich angegeben hast, ist es für diese Programme kein Problem deine Mail-Adresse automatisch auszulesen und dir Spam-Mails zu schicken. Gib deine E-Mail-Adresse also nie öffentlich an und wenn es doch unbedingt sein muss, dann ersetze das „@“-Zeichen durch „[at]“. Jeder weiß dann, dass das @-Zeichen gemeint ist, aber Computer können das Zeichen nicht automatisch auslesen. Spam-Nachrichten können aber auch beispielsweise per SMS verschickt, wenn du deine Handynummer irgendwo öffentlich angegeben hast.

Tipp: Durch einen falschen Klick, eine Bestellung in einem Online-Shop, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder durch die Installation von einer App/einem Programm, bestellt man sich oft aus Versehen einen Newsletter mit, der einem dann regelmäßig zugeschickt wird. Achte also immer genau, wo du Häkchen gesetzt hast, bevor du etwas bestätigst oder bestellst. Schau dir auch den genauen Wortlaut an, denn manchmal werden Tricks verwendet und (doppelte) Verneinungen genutzt, sodass du z.B. ein Häkchen setzen muss, um den Newsletter nicht zu bekommen. Meistens kannst du dich ganz einfach aus diesen Newslettern wieder abmelden, indem du ganz nach unten scrollst und auf „Abmelden“ klickst. Oft ist dieser Link nur ganz klein und man muss genau hinschauen, um ihn zu finden.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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