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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

ZIP-Datei

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Die Abkürzung „ZIP“ kommt von „zipper“, was auf Englisch „Reißverschluss“ bedeutet. Es handelt sich dabei um ein Datei-Format, das du an der Endung „.zip“ erkennst. Um eine ZIP-Datei zu öffnen, musst du diese mit einem geeigneten Programm (z.B. mit „7-zip“) „entpacken“, denn das besondere an dieser Datei ist, das sie meist weitere Dateien enthält. Wenn beispielsweise viele verschiedene Dateien gleichzeitig per E-Mail verschickt werden sollen und die Dateien (z.B. Fotos) sehr groß sind, also viel Speicherplatz benötigen, dann dauert das Versenden der Mail sehr lange, falls sie überhaupt versendet werden kann. In einer ZIP-Datei (sozusagen ein Ordner) werden die einzelnen Dateien allerdings „komprimiert“, also verkleinert. Wenn die Datei bei dem Empfänger angekommen ist, kann er/sie den Ordner entpacken und die komprimierten Dateien in ihre Ursprungsgröße zurück verändern („dekomprimieren“). Das Packen und Entpacken der Dateien kann man sich dabei bildlich wie das Öffnen und Schließen eines Reißverschlusses vorstellen.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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