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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Netzneutralität

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„Netzneutralität“ (Englisch: „net neutrality“) meint, dass Datennetze neutral sind (nicht zwischen Daten unterscheiden) und dies auch bleiben sollen. Es soll egal sein, welche Daten über Computernetze oder das Internet übertragen werden, denn diese Netze sind nur für die reine Datenübertragung da. Netzbetreiber sollen also keinen Einfluss darauf haben, welche Daten durch ihre Netze geschickt werden. Es könnte sonst beispielsweise passieren, dass ein Netzanbieter keine Video-Telefonie zulässt, weil die Übertragung mit einem größeren Datenaufkommen verbunden ist, als z.B. das Verschicken von einem Bild. Oder vielleicht werden Daten von großen Firmen als „wichtiger“ eingestuft als von Privatpersonen und deshalb schneller übermittelt. Dies würde auch bedeuten, dass einige Daten als „gut“ und andere als „schlecht“ eingestuft werden. Anbieter im Internet, deren Daten als schlecht eingestuft werden, würden demnach nachteilig behandelt werden. Es würde eine Diskriminierung von Daten stattfinden und somit eine Klassen-Teilung des Internets, wodurch das Internet seinen Charakter verlieren würde und ganz anders sein würde als jetzt – nicht mehr so frei und offen.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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