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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Meme

Der Begriff „Meme” (englisch ausgesprochen wie „Theme“) wird heute dafür verwendet, ein Internetphänomen zu beschreiben, das in den letzten Jahren in Sozialen Netzwerken entstanden ist: Das Verschicken von witzigen Bildern, Sätzen und sogenannten „Insidern“, also Witze, die nur bestimmte Personen verstehen, weil sie sich dabei an eine bestimmte Situation erinnert fühlen. Es wimmelt überall davon. Ein Beispiel dafür wäre ein Bild von einem Gesicht mit aufgerissenen Augen und einem lustigen Satz wie „Wenn du in dein Portmonnaie schaust.” Gemeint ist damit, dass man genau so guckt, wenn man bei einem Blick ins Portmonnaie darüber erschrocken ist, wie wenig Geld da drin ist. Über dem selben Bild könnte auch stehen „Dieser Moment, wenn dir klar wird, dass du verschlafen hast.” Der Kreativität bei Memes sind kaum Grenzen gesetzt.

Aber wusstest du, dass das Wort schon in den 1970er-Jahren verwendet wurde? Das Wort „Mem“ wurde von dem Wissenschaftler Richard Dawkins genutzt, um einen einzelnen Gedanken zu beschreiben. Er ging in seiner Bewusstseinstheorie, beziehungsweise „Memtheorie“ („Mem“ abgeleitet von „memory“ = Erinnerung), davon aus, dass ein reiner Gedanke erst durch die Weitergabe an andere eine Bedeutung bekommt. Während der Weitergabe des Gedankens oder der Information an andere Menschen, verändert sich die Bedeutung des Inhalts. Du kannst dir die Veränderung des Begriffs ähnlich vorstellen, wie bei dem Spiel „Stille Post“. Ob diese Theorie so stimmt, ist bis heute aber noch unklar, deshalb hat sich die Theorie nicht sehr weit verbreitet.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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