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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Medienkompetenz

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„Medienkompetenz“ bezeichnet die Fähigkeit im angemessenen und sicheren Umgang mit Medien. Dieter Baacke († 23. Juli 1999) war einer der ersten, der diesen Begriff verwendet hat und hat diesen in vier Bereiche unterteilt:

  1. Medienkritik: Dazu gehört das Wissen darüber, wie Medien auf Menschen wirken und z.B. auch das Erkennen von Manipulationen (wie z.B. Fake-News/Hoaxe). Es geht also um den kritischen Umgang mit Medien (z.B. Gefahren erkennen), statt diese einfach zu nutzen, ohne sie zu hinterfragen.
  2. Medienkunde: Damit ist z.B. die Funktionsweise gemeint, also wie z.B. ein Fernseher oder Computer von innen aussieht. Dazu gehört nicht nur technisches Wissen, sondern beispielsweise auch geschichtliches Wissen über die Entstehung und Weiterentwicklung von Medien. Gleichzeitig geht es aber auch darum Medien richtig bedienen zu können.
  3. Mediennutzung: Meint die Nutzung von Medien, z.B. in einem angemessen Ausmaß.
  4. Mediengestaltung: Dieser Begriff umfasst die eigenständige Produktion von Medien, z.B. von einem Zeitungsartikel, einer Radiosendung, einem Fernsehbeitrag, einem Hörspiel, etc. und betrifft somit das „selber machen“ von Medien und Medieninhalten.

Wenn du also kritisch mit Medien umgehst (Punkt 1), wenn du weißt, wie Medien funktionieren (Punkt 2), wenn du Medien in einem angemessenem Ausmaß nutzt (Punkt 3) und auch selber in der Lage bist Medien zu produzieren (Punkt 4), dann bist du wahrscheinlich ziemlich medienkompetent.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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