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Tipps und Tricks im Umgang mit Medien und Datenschutz

Cloud

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Eine „Cloud“ (Deutsch: „Wolke“) ist ein Speicherplatz im Internet. Wenn du z.B. Fotos, Videos oder Musik auf deinem Gerät speicherst, dann ist dein lokaler Speicherplatz, also der Speicherplatz auf deinem Gerät schnell voll. Wenn du deine Daten in einer Cloud speicherst, dann sind diese nicht auf deinem Gerät gespeichert, aber du kannst sie trotzdem abrufen, wenn du Internetzugang über das Gerät hast.

Das Gute ist, dass du deine Daten dann von jedem Gerät mit Internetzugang abrufen kannst, egal wo du gerade bist. Meistens legst du dir dazu einen Account an und kannst dich dann von überall einloggen (»Login) und auf deine gespeicherten Daten zugreifen.

Das Schlechte ist: Natürlich schweben deine Daten nicht wirklich in einer Wolke in der Luft herum, sondern werden auf riesigen Servern irgendwo anders in der Welt abgespeichert. Diese Server sind für kriminelle Hacker besonders beliebt, weil sie dort viele Daten abgreifen, wenn es ihnen gelingt in das System einzudringen. Das Passwort, das du für deinen Account bei einem Cloud-Dienst nutzt, sollte deshalb möglichst sicher sein. Außerdem sind deine Daten ab dem Moment, wo du sie in der Cloud speicherst, nicht mehr wirklich privat, denn zumindest die Menschen, die an diesen Servern arbeiten, können deine gespeicherten Daten abrufen. Gerade bei Fotos kann es ein unangenehmes Gefühl sein zu wissen, dass auch andere diese sehen können.

Eine der bekanntesten Clouds ist „Dropbox“, doch hier gibt es einige Lücken im Datenschutz, deshalb solltest du lieber eine andere Cloud nutzen (z.B. „Sincthink“). Sicherer ist es jedoch für dich, wenn du ganz auf Cloud-Dienste verzichtest.

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Bild: CC0 Public Domain (»Creative Commons)

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